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So kleben Sie Polyphenylensulfid (PPS-Kunststoff)

So kleben Sie Polyphenylensulfid (PPS-Kunststoff)

PPS wird durch die Reaktion von p-Dichlorbenzol mit Natriumsulfid hergestellt. Das resultierende Polymer ist ein kristallines, aromatisches Polymer, dessen Struktur aus Benzolringen besteht, die para-substituiert mit Schwefelatomen sind.
Diese molekulare Struktur ist hochkristallin und äußerst stabil, was zu einer hervorragenden Wärmebeständigkeit, chemischen Beständigkeit und Dimensionsstabilität von PPS führt.

Die bemerkenswertesten Eigenschaften von PPS sind seine thermische Stabilität, natürliche Flammhemmung und ausgezeichnete chemische Beständigkeit. PPS hat auch gute mechanische Eigenschaften, die sowohl bei langfristiger als auch bei kurzfristiger Einwirkung hoher Temperaturen stabil bleiben. Darüber hinaus zeigt PPS bei höheren Temperaturen eine deutliche Zunahme der Zugfestigkeit und Zähigkeit.
Obwohl PPS eine geringe Schlagfestigkeit aufweist, können Glasfasern für Anwendungen hinzugefügt werden, die eine hohe Schlagfestigkeit und elektrische Eigenschaften erfordern. Glas- und Mineralfüllstoffe werden auch für elektrische Anwendungen verwendet, bei denen eine hohe Lichtbogenbeständigkeit und geringe Nachverfolgungsempfindlichkeit erforderlich sind.
Daher gibt es PPS-Kunststoffe in verschiedenen Varianten, und die Wahl des richtigen Klebstoffs kann entsprechend variieren.

Polyphenylensulfid (PPS) ist ein robustes Material, das für seine Haltbarkeit und Stabilität bekannt ist. Es wird in der Industrie für verschiedene Zwecke weit verbreitet eingesetzt. Beispielsweise wird PPS in chemischen Pumpen wie Tauch- und Kreiselpumpen sowie in mechanischen Komponenten wie Lagern, Ventilen und Hydraulikteilen verwendet. Es wird auch in Kleingeräten eingesetzt.
Das Kleben erfolgt sowohl als Montage von Bauteilen als auch als Dichtmittel in Verbindung mit Windabdichtung oder anderen Fugen.

Die Oberflächenspannung von Polyphenylensulfid (PPS) liegt im Allgemeinen im Bereich von 40–50 dyn/cm.
Dies ist jedoch ein Schätzwert, und die tatsächlichen Werte können je nach Zusammensetzung und Behandlung des Materials variieren.

Fortron, Hyvex, Ryton, Supec und Tedur sind bekannte Handelsnamen für Polyphenylensulfid (PPS).

Kleben von PPS
Beginnen Sie mit einer gründlichen Reinigung der Oberfläche mit einem nicht fettenden Reinigungsmittel, um Schmutz, Fett und andere Verunreinigungen zu entfernen. So kann der Klebstoff gut haften.
Abhängig vom Klebstofftyp und den Angaben im technischen Datenblatt kann es erforderlich sein, einen Primer auf die PPS-Oberfläche aufzutragen, um die Haftung zu verbessern.

Wählen Sie einen Klebstoff, der für Kunststoffe wie PPS geeignet ist:

  • Cyanacrylat-Klebstoff ist bekannt für seine schnelle Aushärtung und starke Haftung. Beim Verkleben von PPS ist es wichtig, dass die Oberflächen absolut sauber und trocken sind, um eine zuverlässige Verbindung zu gewährleisten.
  • Epoxidklebstoff eignet sich aufgrund seiner starken Haftung und chemischen Beständigkeit gut zum Verkleben von PPS. Er härtet durch eine chemische Reaktion aus und erfordert eine sorgfältige Oberflächenvorbereitung.
  • Silikonklebstoff eignet sich wegen seiner guten Flexibilität und Temperaturbeständigkeit gut für PPS. Er sorgt auch unter wechselnden Bedingungen für eine zuverlässige Verbindung und erhöht die Beständigkeit gegen chemische und Umwelteinflüsse.
  • Methacrylatklebstoff haftet gut auf verschiedenen Materialien, auch auf PPS. Wichtig ist, dass die Oberflächen sauber und frei von Verunreinigungen sind. Methacrylat auf PPS ist eine wirksame Lösung mit hoher Haftkraft, thermischer Stabilität und chemischer Beständigkeit – ideal für anspruchsvolle Industrieanwendungen.

Nach dem Kleben sollte eine Qualitätsprüfung durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Verbindung den Anforderungen an Festigkeit und Haltbarkeit entspricht.
Es ist wichtig, die Vorgaben des Klebstoffherstellers genau zu beachten und Tests durchzuführen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Hersteller
Polyphenylensulfid (PPS) wird unter verschiedenen Handelsnamen von führenden Herstellern produziert und vermarktet, darunter:

Hoechst Celanese (Fortron)
Ferro Corporation (Hyvex)
Phillips 66 Co. (Ryton)
GE Plastics (Supec)
Miles Inc. (Tedur)

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